Glaubensbekenntnis erklärt

Das Glaubensbekenntnis fasst den katholischen Glauben in geordneter Form zusammen. Der Katechismus beschreibt es als Zusammenfassung der Gaben, die Gott dem Menschen schenkt: Glaube, Taufe und Leben in Christus.

Grundlage dieser Seite: Katechismus der Katholischen Kirche, besonders KKK 26, 142-184, 185-197, 198-231, 232-267, 422-682, 683-747, 748-1065.

Warum ein Bekenntnis?

Nach dem Katechismus ist Glaube zuerst die Antwort des Menschen auf Gott. Der Mensch glaubt nicht an eine bloße Idee, sondern vertraut dem Gott, der sich offenbart. Darum ist das Credo nicht nur eine Liste von Sätzen. Es ist eine geordnete Antwort: Ich bekenne, wem ich glaube und was Gott für den Menschen getan hat.

Der Katechismus nennt die Glaubensbekenntnisse auch Glaubenssymbole. Sie sammeln die Mitte des Glaubens und helfen, die Einheit des kirchlichen Glaubens zu bewahren. Wer das Credo spricht, steht nicht allein, sondern bekennt den Glauben der Kirche.

Der Aufbau des Credo

Das Credo ist trinitarisch aufgebaut. Es bekennt den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Von dort aus entfaltet es Schöpfung, Menschwerdung, Kreuz, Auferstehung, Kirche, Vergebung, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Diese Ordnung folgt dem, was der Katechismus als innere Ordnung des Glaubens darstellt.

Glaube bleibt eine freie Antwort

Der Katechismus beschreibt Glauben als Gnade und zugleich als menschlichen Akt. Niemand kann sich Glauben selbst herstellen. Zugleich ist der Mensch wirklich beteiligt: Er darf suchen, fragen, zustimmen und Gott um Licht bitten. Genau dafür ist der Cred-O-Mat gebaut.

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