Katholisches Credo
Das katholische Credo ist kein privates Meinungsprofil. Es ist Bekenntnis zu dem Gott, der sich offenbart, und zu dem Heil, das die Kirche im Katechismus geordnet darstellt.
Grundlage dieser Seite: KKK 26, 142-184, 198-267, 422-747 und 748-1065.
Der eine Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist
Der Katechismus beginnt die Auslegung des Credo mit dem Glauben an den einen Gott. Zugleich ist der christliche Glaube trinitarisch: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist sind nicht drei Götter, sondern der eine Gott. Darum ordnet das Credo alle weiteren Glaubensartikel von der Dreifaltigkeit her.
Jesus Christus in der Mitte
Der längste Teil des Apostolikums gilt Jesus Christus. Der Katechismus entfaltet seine Sendung vom Geheimnis der Menschwerdung bis zur Auferstehung, Himmelfahrt und Wiederkunft. Katholisch glauben heißt deshalb nicht nur, allgemein religiös zu sein, sondern Christus als Sohn Gottes und Herrn zu bekennen.
Kirche, Vergebung und Hoffnung
Das Credo endet nicht beim einzelnen Menschen. Es bekennt die Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Der Katechismus zeigt darin die kirchliche und sakramentale Gestalt des Glaubens: Gott rettet den Menschen nicht als isoliertes Einzelwesen, sondern ruft ihn in Gemeinschaft mit Christus und seiner Kirche.